Foto © Nikolai Benner
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Kanalkante Innenstadt 2030 in Hamm, Teilbereich Nordringpark/ Schleusenplatz

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Sede
Hamm, Germania
Anno
2022

Die Stadt Hamm ist städtebaulich durch ihren historischen Stadtkern mit der Pauluskirche als Zentrum sowie durch den Datteln-Hamm-Kanal und den Flusslauf der Lippe geprägt. Bedingt durch die Nutzung der ansässigen Kanusportvereine war der Zugang zur Wasserkante für die Öffentlichkeit in der Vergangenheit nur eingeschränkt möglich. Um die Potenziale der stadträumlichen Lage am Wasser nutzen zu können, wurden die Wassersportnutzungen in einem Wassersportzentrum gebündelt und ein neues Stadtquartier in Wassernähe realisiert. Diese neu entwickelte Kanalkante galt es nun mit der Innenstadt zu verbinden.

Unser Freiraumkonzept stellt eine qualitätsvolle Verbindung zwischen dem Innenstadtkern Hamms und der Wasserkante des Datteln-Hamm-Kanals her. Ein durchgehender und einheitlicher Pflasterbelag erzeugt als „Kanalband“ vom historischen Stadtkern zur neuen Uferkante ein zusammenhängendes Bild. Bodenmarkierungen und Inschriften entlang des farbigen Klinkerbandes in Kombination mit Neupflanzungen des Rot-Ahorns leiten zur erneuerten Kanalkante.

Der Nordringpark wird im Bereich des Nordenwalls über einen neuen Fußgängerüberweg sowie eine Bastion mit Treppen, Sitzstufen und einer barrierearmen Rampe erschlossen. Ein neuer Abenteuerspielplatz mit Wasserthema und „Kanalboot“ bietet auf der offenen Freifläche genügend Spielmöglichkeiten mit parkartigem Charakter. Im Bereich der historischen Lippeschleuse bildet eine zweite Bastion mit Treppen und Sitzstufen sowie einer weiteren barrierearmen Rampe den Übergang zur Adenauerallee und zum neuen Stadtquartier.

Der Übergang vom Park zum neuen Stadtquartier mündet in einem offenen Platz mit flankierenden Neupflanzungen. Die großzügige Freifläche und der fortlaufende Plattenbelag umschließen das neue Wassersportzentrum mit Außenterrasse für die Gastronomie. Punktuelle Ausstattungselemente und ein Fontänenfeld ermöglichen eine multifunktionale Nutzung des Platzes. Der Übergang zur Uferkante wird durch eine Treppen-/Rampensituation gelöst und bietet neben einem barrierefreien Zugang ausreichend Aufenthaltsmöglichkeiten mit Blick auf den Datteln-Hamm-Kanal. Den Abschluss des gesamten Platzensembles bildet eine Sitzkante am Wasser, welche den Nutzern einen direkten visuellen Wasserkontakt bietet.

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