Konstanz-Döbele

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Standort
Konstanz, Deutschland
Jahr
2014
Team
Klaus Trojan, Verena Trojan, Volker Ihm, Timo Fahrenbach, Miriam Rieke
Landschaftsarchitekten
WGF Nürnberg

Die an der Schnittstelle von Konstanz und Kreuzlingen liegenden großräumigen Verkehrsflächen werden zu einem urbanen Stadtquartier neu geordnet, das strukturell und morphologisch zwischen der historischen Altstadt und den gründerzeitlichen Erweiterungsgebieten vermittelt und mit einem landschaftlich eingebundenen Stadtprospekt zur Schweizer Seite grüßt.

Die beiden polygonalen Baufelder geben der in leichtem Schwung zur oberen Laube führenden Hauptverkehrsstraße eine räumliche Fassung, stellen sich sich mit ihren kräftigen Strukturen lärmschützend vor die Bestandsbebauung und umschließen weitläufige begrünte Innenhöfe.

Diese raumbildende Baustruktur ist nicht hermetisch abgrenzend, sondern über Raumfugen gegliedert und setzt sich aus unterschiedlichen, miteinander korrespondierenden Bausteinen und Typologien zusammen. Trotz kräftiger Baukörper und hoher Dichte entsteht eine Raumstruktur, die das Quartier atmen lässt.

In diesem Raumgefüge, das strukturell auf die Kreuzlinger Seite eingeht, werden der neue Stadteingang sowie Quartiersplätze zu orientierungswirksamen und vernetzenden Koordinaten zwischen neuen und bestehenden Nachbarschaften.

Zweistufiger städtebaulicher Ideenwettbewerb 2014, ein 3. Preis

Größe des Areals
ca. 6,5 ha

Auslober
Stadt Konstanz

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