Foto © Jean Luc Valentin
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Haus 07

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Standort
Leinefelde, Deutschland
Jahr
2004
Bauherrschaft
LWG Leinefelde
Team
Nikolaus Neufeld, Reinhardt Mayer

Als prominentestes und möglicherweise auch radikalstes Beispiel für den Stadtumbau in Leinefelde kann die Transformation dieser 180 Meter langen Plattenbauzeile gelten: Durch den Rückbau eines Geschosses und die Entfernung von sieben Zwischensegmenten entsteht mit der „Stadtvilla“ ein neuer Bautypus. Eine durchlaufende Erdgeschosswand verbindet auf der Ostseite die acht Punkthäuser miteinander und vermittelt zwischen der alten Kollektivität des Plattenbaus und der neu gewonnenen Individualität; zugleich fungiert der so zusammenhängende Baukörper als Stadtmauer, die den Stadteingang geographisch und den städtebaulichen Neubeginn symbolisch markiert. Die Farbgebung greift diese funktionale Differenzierung auf und erzeugt lebendige Kontraste zwischen dem Innen und Außen der Siedlung. Mit hochwertigem Wohnen in einem ehemaligen Plattenbau gelingt eine Aufwertung des Stadteingangs, die zugleich ein Bekenntnis zu höherer Qualität durch Schrumpfung ablegt.

Umbau Wohnungen: 150
Rückbau Wohnungen: 90
Wohnfläche: 4.200 m²
Leistungsphasen: 1-8
Fertigstellung: 07/2004

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