Francesco

Luzern, Schweiz
Foto © Kuster Frey, Zürich
Foto © Kuster Frey, Zürich
Foto © Kuster Frey, Zürich
Foto © Kuster Frey, Zürich
Foto © Kuster Frey, Zürich
Foto © Kuster Frey, Zürich
Foto © Kuster Frey, Zürich
Foto © Kuster Frey, Zürich
Architekten
Marques Architekten AG
Standort
Luzern, Schweiz
Jahr
2023
Zeit
2021 - 2023
Architektur
Daniele Marques & Rainer Schlumpf
Projektleiter
Martin Walter, Dipl. Ing. Arch. FH
Mitarbeit
Sonja Fuchs, Dario Andreoli

Das Kapuzinerkloster im Wesemlin bietet 30 Wohnungen für Menschen, welche auf der Suche nach dem tieferen Sinn des Lebens sind und eine Affinität zu spirituellen Fragen haben. Die bestehende Klosteranlage mit ihrer historischen Bibliothek und dem Archiv ist das bedeutendste Kapuzinerkloster der Schweiz und gilt als wichtiges Kulturdenkmal von regionaler Ausstrahlung.

Das in Holz gehaltene Wohngebäude ist im Zusammenspiel mit den naheliegenden Ökonomiegebäuden zu verstehen. Es entsteht dadurch ein Lebensraum, welcher als Schnittmenge gelesen werden kann zwischen dem klösterlichen Bereich und dem Wohnquartier des Wesemlins. Das Gebäude ergänzt atmosphärisch die Klosteranlage, so dass das Klosterareal mit seinen Gebäuden, Aussenräumen, Gärten und Bäumen erhalten bleibt und durch die Schaffung von Wohnraum das Kloster nicht konkurrenziert wird.

Das Gebäude ist typologisch kompakt um einen Kern herum organisiert, welcher als Lichthof mit einer durchgehenden Galerie, einer Treppenanlage und einem Aufzug gestaltet ist. Im Erdgeschoss befinden sich die Einfahrt in die Tiefgarage, die Fahrradabstellplätze, ein Haupteingang mit den Briefkästen sowie eine zum Garten orientierte Praxis-Fläche von ca. 250 m2. Der Grundriss besteht aus vier ca. 98 m2 grossen 3 ½ Zimmer-Eckwohnungen und zwei ca. 61 m2 grossen 2 ½ Zimmer-Wohnungen und erstreckt sich vom ersten bis zum fünften Obergeschoss.
Der Treppenkern und die Trennwände der Wohnungen sind aus Stahlbeton gefertigt und garantieren für Brandschutz, Erdbebensicherheit und Schallschutz. Das Tragwerk besteht aus einer Holz-Beton-Verbundkonstruktion, nicht-tragende Innenwände und die Aussenwand sind als reine Holzständerwände ausgeführt.
Die Positionierung des neuen Gebäudes ermöglicht ein Maximum an Erhalt der bestehenden Klostergartenanlage. Der offene Laubengang entlang der Klostermauer verbindet das neue Gebäude mit der historischen Klosteranlage und vervollständigt das Ensemble.

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