Fotografia © Stephan Baumann
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Pflegeheim Bruchsal

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Localització
Huttenstraße 43, 76646 Bruchsal, Germany
Any
2006

Ausgangssituation war die nur noch zum Teil bebaute, brachliegende Brauerei Denner, mit deren einsturzgefährdeten Bausubstanz und die historische Andreasstaffel. Die Andreasstaffel stellt eine wichtige fußläufige Verbindung zwischen der Huttenstraße und der etwa 20 Meter höherliegenden Adolf- Bieringer-Straße dar. Nach Abriß der bestehenden Gebäude wurde eine Hangsicherung mit Spritzbeton, Vernagelung und Seilnetzverspannung durchgeführt.

Ein Haus wie eine Stadt, eine Stadt wie ein Haus – Dieser Gedanke Albertis, des italienischen Baumeisters der Renaissance, spiegelt sich im Entwurfsansatz des Pflegeheims wieder: Man erkennt öffentliche und private Bereiche, Straßen und Wege, Plätze. Durch offene Zäsuren ist das Gebäude in 3 Bauteile gegliedert.

Städtebau – Das Pflegeheim ist 3- , das Betreute Wohnen 5- geschossig. Die Gebäude nehmen die Flucht der Huttenstrasse auf und setzen die Bauflucht der bestehenden Bebauung fort. Im Erdgeschoß werden die Räume aus der Bauflucht der Huttenstraße zurückgenommen um zwischen der Straße und der Nutzung der angrenzenden Räume den notwendigen Abstand herzustellen. Durch die angepasste Farbwahl der Putzfassde und Fensterelemente werden die neuen Gebäude in den bestehenden Straßenzug integriert. Die neuen Baukörper nehmen die Höhenbezüge der bestehenden Baukörper auf und vermitteln zwischen den Wohngebäuden der Huttenstraße und dem bestehenden Pflegeheim.

Das Gesamtprojekt gliedert sich in mehrere Teilbereiche: Der 1. Baukörper hinter den bestehenden Wohnbauten der Huttenstraße. 1. Zäsur: Der öffentliche Zugang zur Andreasstaffel und zum Haupteingang Pflegeheim. Der 2. Baukörper mit Haupteingang zum Pflegeheim. 2. Zäsur: Halböffentlicher Bereich mit Zugang zum Betreuten Wohnen. Der 3. Baukörper mit den betreuten Wohnungen.

Die Andreasstaffel – Am Ende der 1. Zäsur unterquert man den Verbindungsgang des Pflegeheims und erreicht den Beginn der Andreasstaffel mit Sitzbank und Informationstafel. Auf halber Höhe verbindet ein Weg die Andreasstaffel das bestehende Pflegeheim und das Paulusheim. Am oberen Ende erreicht man die Adolf- Bieringer- Straße.

Das Pflegeheim belegt den 1. und 2. Baukörper. Im Erdgeschoß befinden sich Foyer, Verwaltung, Personalräume, Garage und Haustechnik. Das Foyer mit Haupteingang ist als 3- geschossiger zentraler Innenraum ausgebildet mit der Haupttreppe, Aufzug und den umlaufenden Fluren in den Obergeschossen. Die Pflegegruppen sind im 1. und 2. Obergeschoß angeordnet. In jeder Pflegeetage befinden sich 30 Pflegezimmer mit insgesamt 32 Betten. Die Funktionsräume sind dezentral angeordnet um im täglichen Betrieb kurze Wege zu ermöglichen. Beide Gebäudeteile des Pflegeheimes sind jeweils um einen Innenhof gruppiert, im 1. Baukörper ein offener Grünraum, der der Dementenstation zugeordnet ist, im 2. Baukörper um die 3. geschossige Halle. Alle Bauteile sind mit Brücken verbunden, das neue Pflegeheim wird mit einem Verbindungsgang an das bestehende Pflegeheim angeschlossen.

Der Entwurf gibt eine eindeutige Antwort zu den gestellten städtebaulichen Anforderungen an dieser Stelle und organisiert das Leben und Arbeiten in einem Pflegeheim entsprechend den heutigen Vorstellungen und lässt Optionen zu für künftige Erkenntnisse im Umgang mit pflegebdürftige Menschen.

Bauherr
Stadt Bruchsal, Diakonieverein Bruchsal

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