Visualisierung © landschaftsentwicklung kroitzsch
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Siedlung "Am Spatzenwinkel"

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Standort
München, Deutschland
Jahr
2007
Bauherrschaft
Bauhaus München

Baustruktur
Das bestehende Siedlungsgewebe wird durch eine lineare Struktur fortgesetzt. Somit entsteht ein abgestufter westlicher Siedlungsabschluss mit offenen Übergängen zur Landschaft.

Wohnen in der Obstwiese
Als übergeordnete Idee wird vorgeschlagen die Ausgleichsfläche als extensive Streuobstwiese anzulegen. Dies ist ein seltener Biotoptyp, der einen sehr hohen ökologischen Wert besitzt.

Die Obstbäume ziehen sich auch in die Siedlung hinein, so dass jeder Hausgarten einen Obstbaum besitzt und insgesamt der Eindruck des Wohnens in einer Obstwiese entsteht.

Zentraler Anger
Als Grüne Mitte der Siedlung fungiert ein Anger, an dem viele Funktionen zusammenlaufen. Hier können die PKWs, aber auch Müll- und Rettungsfahrzeuge wenden; an ihm liegen ein Großteil der Carports, in denen sich auch Abstellmöglichkeiten für den Müll befinden. Die Mitte des Angers dient als Siedlungstreff und besitzt Spielmöglichkeiten für Kinder. Indem der motorisierte Verkehr hier abgefangen wird, bleiben die Wohnwege vor den Gebäuden vom Fahrverkehr frei. Sie sind jedoch 3m breit, so dass sie von Umzugswagen genutzt werden können.

Regenwasserversickerung
Das gesamte Oberflächenwasser wird in Mulden, die randlich der Hauserzeilen liegen und die mit blau und gelb blühenden Irispflanzen bepflanzt sind, versickert. Das Wasser von den Dach- und Pflasterflächen gelangt in Rasenmulden entlang der Wohnwege dorthin.

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