Schulhaus Im Isengrind

Zürich-Affoltern, 瑞士
可视化 © Filippo Bolognese
Erdgeschoss
Fassade Nord
Längsschnitt
建筑师
Wagner Vanzella Architekten
位置
Zürich-Affoltern, 瑞士
年份
2020
客户
Stadt Zürich, Immobilien Stadt Zürich
团队
Michael Wagner, Raphael Vanzella, Sophia Disiou, Milo Strub
Landschaftsarchitektur
ASP Landschaftsarchitekten AG
Statik
Mario Rinke

Wettbewerbsbeitrag für den Neubau eines Sekundarschulhauses mit Turnhalle in Zürich Affoltern

Der Entwurf für das neue Sekundarschulhaus präzisiert die bisher undeutliche Schnittstelle zwischen Schulareal und südlichem Quartierteil und vervollständigt das Netz der Quartierfreiräume. Die Kompaktheit des Neubaus erlaubt es, einen Grossteil der bodengebundenen Freifläche zu erhalten. Diese steht in Zukunft sowohl für die SchülerInnen als auch die Quartierbevölkerung zur Verfügung.

Der Neubau besteht aus zwei sich durchdringenden Volumen und wird durch ein feingliedriges Stahlskelett umfasst. Der viergeschossige Längsriegel in Ost-West-Richtung schreibt die Struktur der bestehenden Primarschulanlage um den geschützten Pausenhof weiter. Das höhere Quervolumen folgt dem übergeordneten Bebauungsmuster in Nord-Süd-Ausrichtung. Mit der Überlagerung der Volumen entstehen die für das Quartier charakteristischen, abgewinkelten Fassadenrücksprünge entlang der Strasse. Die quartiertypisch unterschiedlichen Gebäudehöhen und Volumetrien dienen der Aussenraumbildung und setzen einen deutlichen Akzent. Dadurch ist das Ensemble klar als öffentliche Einrichtung erkennbar.

Der öffentliche Fussweg wird als Hauptweg zu allen Aussenräumen entwickelt. Wie auch bei der Primarschule, führt er zum Pausenhof der Sekundarschule, dem Hauptankunftsort. Der Pausenhof ist nach innen gerichtet und gliedert sich als kleines Plateau mit seiner Bepflanzung und einigen Tritt- und Sitzstufen in die terrassierten, von Baumpflanzungen durchzogenen Räume ein. Die Gliederung in aktive Zonen und schattige Rückzugsgebiete ermöglicht den gleichzeitigen Aufenthalt und die Interaktion verschiedener sozialer Gruppen.

Markantes Gestaltungsmerkmal des Neubaus ist das aussenliegende tragende Stahlgerüst. Es trägt die Geschossplatten und gibt dem Gebäude das Erscheinungsbild eines Pavillons in durchgrünter Landschaft. Die vom Raster zurückgesetzte Fassade ist zurückhaltend und funktional materialisiert. Dank der aussenliegenden Tragstruktur hat sie keine statische Funktion und kann effizient in Holzständer-Elementbauweise vorfabriziert und rasch montiert werden. Schlinghilfen im Zwischenraum ermöglichen eine Vertikalbegrünung der gesamten Fassade mit Gerüstkletterpflanzen.

Die Tragstruktur des Gebäudes besteht aus einem gleichmässigen Stahlskelett, das aussen sehr deutlich und innen subtil in Erscheinung tritt. Zentral ist bei der Verwendung der Skelettstruktur das hohe Mass der Vorfertigung für eine schnelle, einfache Montage von möglichst vielen gleichen Stahl- und Stahlbetonelementen und die Minimierung von Ortbeton. Ausserdem ermöglicht das Skelett das Prinzip der maximalen Flexibilität, so dass Nutzungen und innenräumliche Strukturen jederzeit später angepasst werden können.

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