Ansicht historisches Hauptgebäude
Photo © Walter Mair
Grundriss Eingang/Museum/Boutique
Drawing © Smolenicky & Partner Architektur
Warteraum bei Entrée
Photo © Walter Mair
Warteraum
© Walter Mair
Haupttreppe
Photo © Walter Mair
Haupttreppe
Photo © Walter Mair
Ostflügel, Zentralvitrine mit Complications
Photo © Walter Mair
Durchgang zum Ostflügel
Photo © Walter Mair
Ostflügel und Durchgang Boutique
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Vitrine Complications
Photo © Walter Mair
Museum Vorderbau Westflügel
Photo © Walter Mair
Ansicht Westflügel mit mechanischer Vitrine
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Mechanische Zentralvitrine
Photo © Walter Mair
Mechanische Zentralvitrine
Photo © Walter Mair
Haupttreppe
© Walter Mair
Westflügel
© Walter Mair

Uhrenmuseum IWC Schaffhausen

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Endereço
Baumgartenstrasse 15, CH-8201, Schaffhausen, Suíça
Custo
Undisclosed
Cliente
IWC Schaffhausen

Zwei Phänomene waren bei dem IWC Museum wichtig:
1. Die Uhr selber. Dieses Museum ist ein Ort für die IWC-Uhr. Dieses kleine, präziöse Objekt sollte eine intensive Präsenz erhalten.
2. Der ästhetische Kontext. In welcher innenarchitektonischen Welt wollen die Kunden die sich eine IWC-Uhr kaufen, leben?

Die Uhr und der entleerte Raum

Um der Uhr Präsenz zu verleihen haben wir für das Innere der Vitrine ein Prinzip angewendet: Der entleerte Raum. Das Innere der Vitrine gehört nur den Uhren.
Im Westflügel ist dieses Prinzip wie folgt umgesetzt: die Vitrine hat einen grossen, schneeweissen Rahmen. In seiner Mitte, auf Augenhöhe des Betrachters, befindet sich ein Raum aus Licht. Er hat keine Begrenzungen in die Tiefe - ähnlich wie die Installationen von James Turell.
Alle anderen Dinge, die notwendigen Beschriftungen, erklärende Bilder befinden sich ausserhalb der Vitrine. In diesem Raum ohne Materie schwebt das Objekt der Begierde.
Die Mittelvitrine im Ostflügel spielt mit einem ähnlichen Prinzip. In Analogie zu einem historischen Japanischen Tresorschrank umwickeln verchromte Stahlbänder den Vitrinenkörper und schützen die Uhren. Gleichzeitig sind die Stahlbänder so stark poliert das sich das Material für das Auge aufzulösen beginnt.
Durch die visuelle Ruhe in der Vitrine selbst fokussiert das Auge sehr direkt und selbstverständlich auf die Uhr. Alle Vitrinen im Museum variieren das Prinzip des entleerten Raumes.

Der ästhetische Kontext

Rund um die Uhren entsteht eine zeitgemässe Interpretation des englischen Clubs. Ein Club ist per Definition ein Ort an dem sich Menschen treffen die gemeinsame Interessen teilen und ähnliche ästhetische Vorlieben besitzen.
Dunkles Makassarfurnier, polierter Chrom, - lackierte schwarze Rahmen, - mit Leder bezogene Wände. Diese Materialien sind in unserem gemeinsamen ästhetischen Gedächtnis gespeichert, als der Inbegriff des Luxeriösen.
Ausbalanciert wird die ästhetische Wirkung durch modernste Materialien. Wände die mit metallisch glänzenden High-tech Stoff bespannt sind, Vitrinen aus glasfaserverstärktem Kunststoff , Halbverspiegelte Gläser ummanteln das Treppenhaus. Vitrinen die mit satiniertem Spiegelglas ausgekleidet sind.
In der Dualität modernster und traditioneller Materialien und einer abstrahierten Formensprache entsteht die komplexere und tiefere Sphäre eines Ortes, die auf eine grosse Vergangenheit verweist und gleichzeitig immer Modernität ausstrahlen wird.
Es gibt im englischen einen sehr schönen Ausdruck für die Atmosphäre dieser Räume : Laid back luxury - Luxus als gelassene, angenehme für ein ästhetisches Leben.

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