Heilpädagogische Schule

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Die neue Heilpädagogische Schule erhebt sich auf einer prägnanten Landschaftskanzel etwa 20 Höhenmeter über dem Ortszentrum von Liestal. Im Rücken den teils dicht bewaldeten, teils mit Magerwiesen bedeckten Steilhang, im Blick die weite Landschaft, bietet sie die ideale Ausgangslage für einen geschützten Spiel- und Lernraum innerhalb des geschützten Naturraumes.

 

Als Rahmen für die Ganztagesbetreuung von geistig und körperlich behinderten Kindern entwickelt der Aussenraum eine höchst dichte, vielfältige Spiellandschaft, die unterschiedliche Altersgruppen und Behinderungsformen berücksichtigt und die pädagogischen Lernziele unterstützt. Wie Blütenblätter gruppieren sich die verschiedenen Teilräume um das zentrale Gebäude, zunächst noch parallel zu den Gebäudekanten, nach aussen hin immer autonomer ausgerichtet. Unmittelbar um das Schulgebäude bietet ein Hartbelag hausnahen Bewegungsraum für Rundgänge oder -fahrten mit Dreirädern, Trottinett und Co. Hinter dem Gebäude beginnt ein Holzsteg, der Ausflüge in die Welt der Baumkronen des teilweise mit einheimischen Arten ergänzten Hangwaldes gestattet. Der grüne Tunnel des Stegs öffnet sich zu einer Plattform mit Blick in die Welt der Bäume und in die Landschaft. Licht und Schatten, Nähe und Ferne, Vogelgezwitscher, Farben und Formen regen die Sinne an.

 

Vor dem Haus bietet ein Holzstangenwald haptisch interessante Klettermöglichkeiten für Kraft und Koordination. Einzelne Kiefern spenden rund um diesen offenen Bereich Schatten und vervollständigen als einheimische Bewohner trockener Steilhänge das naturnahe Pflanzkonzept. Ein Weg führt von hier aus zum kreisrunden Aussenklassenzimmer mit Feuerstelle und zu den Rutschen. Die Rutschen nutzen den Geländesprung, der auf die untere Ebene führt. Sie sind sturzsicher direkt in den Hang integriert. Auf der unteren, gebäudefernen Ebene steht der denkmalgeschützte Pulverturm. Als Innenspielplatz ausgestattet, bietet er Raum für Bewegung auch bei schlechtem Wetter. Auf der einen Seite des Turmes geht die Magerwiese des Naturschutzgebietes in eine weitläufige Spielwiese über, die Raum für freies Spiel und Naturerlebnis bietet. Auf der anderen Seite stehen die Schaukeln am Rande des Schulgeländes an der oberen Hangkante. Auf ihnen scheint man direkt in die offene Landschaft zu schweben, die sich weiter unten erstreckt. Der Rand der Kanzel ist von einer lebendigen Brüstung gerahmt: eine dichte Wildhecke markiert die Grenze zwischen Innen und Aussen und verdeckt die Abzäunung zum Hang hin.

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