Feldpark

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Am nördlichen Stadtrand Zugs liegt die neue Wohnüberbauung zwischen Stadt und Verkehr, offener Landschaft und dem nahen Schleifibach. Der Vielschichtigkeit der unmittelbaren Nachbarschaft entspringen ebenso variable Aussenraumstrukturen. Als Puffer zwischen Verkehrs- und Wohnraum dient der breite Boulevard mit seinen Kaiserlinden und formalen Pflanzflächen aus geschnittenem Liguster. Er ist das nach aussen gerichtete Gesicht der Anlage. Ihm gegenüber steht die Zufahrt und Parkierung auf der ländlichen Seite: Gefüllt blühende Kirschen begleiten die Strasse und leiten zu den Themen und Elementen des Kulturlandes über. Dazwischen, im Innern der Überbauung, liegt der Wohnhof. Er gibt sich introvertierter. Der 190 Meter lange Hof bricht die baulichen Dimensionen auf den menschlichen Massstab herab. Wie eine Plattform, auf der die Gebäude zu stehen scheinen, bilden grossformatige Ortsbetonplatten die direkte, begeh- und befahrbare Gebäudeumgebung. Holzbänke und Tische machen den gebäudenahen Bereich vielfältig nutzbar. Der Übergang in den eigentlichen Garten ist hör- und spürbar. Kies knirscht unter den Füssen und bremst das urbane Tempo auf den langsameren Rythmus des Gartens herab. Unter einem lockeren Dach aus Schnurbäumen liegen grüne Inseln im Kies. Wie Treibholz verteilen sich streng geschnittene Heckenstreifen im Hof, deuten Räume im Raum an. Der grundsätzlichen Hofausrichtung folgend, doch leicht gegen sie verdreht, gliedern sie den langgestreckten Raum. Zwischen den Hecken spannen sich in zufälliger Verteilung Gartenzimmer auf. Auf einem Teppich aus Gras liegen Spielplätze und kleine Rückzugsräume. Die Hecken bilden die variablen Tapeten der offenen Gartenzimmer. Sechs verschiedene Straucharten bieten ein vielfältiges Bild von der Blüte über das variable Grün im Sommer bis zu den flammenden Rot-Braun-Tönen des Laubes im Herbst. Im Norden, wo sich der Hof zur Landschaft öffnet, führen Wiesenterrassen zum Schleifibach, der aus seinem Kanal befreit wurde und den Aussenraum zur Wasserlandschaft aufwertet. Hier wandelt sich der formale Hof zum landschaftlichen Park. Mit Erlen durchsetzte Blumenwiesen führen in grossen Stufen aus der Stadt hinab in die Landschaft.

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