Anstelle des Kopfbaus der Post kann langfristig ein auf den Bahnhofsplatz ausgerichtetes Hochhaus entstehen, das den zentralen Stadtraum in der Vertikalen verankert und mit bestehenden Hochpunkten der Innenstadt korespondiert.
Entwurfsplan + Systemschnitt
Modell Ausschnitt Bahnhofsvorplatz
Vertiefung Bahnhofsvorplatz
Bahnprospekt mit bestehendem Postgebäude und möglichem Hochhaus
Bahnhofsvorplatz Tag- und Abendstimmung, Blick von der Steinstraße

Umfeld Hauptbahnhof Nord

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Sede
44147 Dortmund, Germania
Anno
2018
Cliente
Stadt Dortmund
Team
Klaus Trojan, Verena Trojan, Sabrina Schleßmann, Carl Wilkens, Volker Ihm, Julius Graef, Renate Petry

Struktur und Gestalt des neuen Bahnhofsquartiers werden aus den dynamischen Fließlinien der Bahnanlagen, der ihnen folgenden gestaffelten Topografien und dem spindelförmigen Umgriff des Geltungsbereichs abgeleitet. Mit vernetzenden Räumen sowie einer angepassten Höhenentwicklung und Maßstäblichkeit arrondiert das Bahnquartier die nördlich angrenzende gründerzeitliche Neustadt. Zwei kompositorisch gesetzte, zeichenhafte Hochpunkte korrespondieren darüber hinaus mit den Hochpunkten der Innenstadt südlich der Bahn.
In diesem spezifischen Raumgefüge werden auch Bürgerpark, Blücher Park und Westphalia-Grünzug über „Grüne Trittsteine“ des Bahnquartiers zu einem zusammenhängenden Freiraumsystem gebündelt, dessen Fokus der zur Steinstraße offene Nord-Bahnhofsplatz sich als multifunktionaler Verkehrsknoten sowie Aktions- und Aufenthaltsraum darstellt. Hier wird der Besucher künftig von der über der historischen Stützmauer und geöffneten Bahnbögen schwebenden Bahnloggia begrüßt, die dem Platzraum mit großem Screen bespielt.
Entlang der Bahnkörper bilden zu einer Gesamtfigur zusammengefasste Bahnloggia und Busterminal mit westlich angrenzenden Wohnquartieren und vorgelagertem Gleispark einen rhythmisch gegliederten, durchgrünten und ansprechenden Bahnprospekt.

Wettgewerbsgebiet: 26 ha

Wettbewerb:
Nichtoffener einphasiger städtebaulicher Wettbewerb, 2017, 1.Preis (Preisgruppe)

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