Blick über die außenliegenden Spielfläche zur KiTa
Foto © Michael Wolff
Blick von der Kita zum Hauptgebäude Q1 des Thyssenkrupp Quartiers
Foto © Thomas Lewandovski
Blick vom Garten auf die KiTa
Foto © Thomas Lewandovski
innenliegende "Plaza" und Spielmodul
Foto © Thomas Lewandovski

KiTa im Thyssenkrupp Quartier

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Indirizzo
Thyssenkrupp Allee 1, 45143 Essen, Germania
Anno
2012
Piani
1-5 Piani
Cliente
Thyssenkrupp AG
Team
Chaix & Morel et Associés

Die Kindertagesstätte „Miniapolis“ auf dem Gelände des Thyssenkrupp Quartiers hat Platz für 105 Kinder im Alter von 4 Monaten bis zur Einschulung in altersgemischten Gruppen. Die gemeinsam mit allen Beteiligten entwickelte Vorstellung beinhaltete die Idee, dem Gebäude eine technische Anmutung zu geben. In der vom Deutschen Roten Kreuz geführten Einrichtungen wird das Prinzip der bildungsorientierten „Reggio- Pädagogik“ verfolgt. Dabei steht neben der Förderung der naturwissenschaftlichen und technischen Neigungen die Bildung im Bereich des mathematischen Denkens, der Musik, der Sprache und der Bewegung im Zentrum. Die „Reggio-Pädagogik“ gibt ein für eine Kita außergewöhnlich weitgefächertes Raumprogramm vor. Eine zentrale, zweigeschossige „Piazza“ liegt im Mittelpunkt des Gebäudes. Sie ist der Ort gemeinsamer Aktionen - der Ort der Begegnung. Aus dieser zentralen Mitte werden die sechs Stammgruppen für die tägliche Kinderbetreuung erschlossen. Rund um diesen „Dorfplatz“ sind die Stammgruppen in mehrere Raumeinheiten untergebracht. Hinzu kommen eine Bibliothek, eine Holzwerkstatt, ein Atelier, der Mehrzweckraum sowie ein PC-Raum.

Die Erscheinung der KiTa berücksichtigt den für das Quartier formulierten Campusgedanken: die Begrifflichkeiten der „Metallischen Außenhaut“ und die „warme Innenwelt“ sind im Rahmen der Planung ein Schritt zu einer materiellen Einheitlichkeit der Architektursprache auf dem Campus.“ Dem Gestaltungsprinzip des Quartiers folgend stellt sich die KiTa geometrisch klar dar. Die Fassadenflächen werden durch Rücksprünge im Erdgeschoss sowie durch Loggien im Obergeschoss gegliedert. Die „raue Schale“ als Bild der für das Quartier formulierten Gestaltungsgrammatik einer metallischen Außenhaut wird durch dreidimensional verformte Edelstahlblechen gebildet, die so eine vertikale Wellenbewegung erhalten. Die gelochten Paneele legen sich wie ein „Gewand“ über die äußere Kontur des Baukörpers. Hierbei sind die 1 mm starken Paneele aus Edelstahl mit einer Abmessung von jeweils 65 x 130 cm so angeordnet, dass „fließende“ Übergänge an den vertikalen und horizontalen Stoßpunkten der einzelnen Paneele entstehen. Hierzu wurde eine Matrize für das dreidimensionale Tiefziehen der Bleche entwickelt, die eine variierende und über die komplette Gebäudehöhe und Länge durchlaufende Anordnung ermöglicht. Im Kontrast zur bewegten Haut des Gebäudes sind helle und glatte Flächen im „ warmen Kern“, d.h. im Gebäudeinneren geplant. Dies gilt sowohl für die Boden-, als auch für die Wand- und Deckenflächen.

Architekten
JSWD Architekten, Chaix & Morel et Associés

BGF
2.112 m²

Bauherr
Thyssenkrupp AG

Internat. Realisierungswettbewerb
1. Preis 2006

Fotos
Thomas Lewandowski

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