Gestaltung der Wohnung K. P., Wien 7

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Dirección
Faßziehergasse, 100 Wien, Austria
Año
1994
Coste
0 - 100.000
Pisos
1 - 5 pisos

Das Projekt erschließt kleine private Bauaufgaben für Kooperationen zwischen Bauherrschaft, Künstler und Architekt, und zeigt dadurch eine Möglichkeit zeitgemäße Strategien für die Zusammenarbeit von Architektur und bildender Kunst in diesem Bereich zu finden.
Voraussetzung für die Realisation dieses Projekts war besondere Interesse des Bauherrn an Architektur und bildender Kunst. Er war dadurch aktiv im Planungsprozess eingebunden und hat diesen mit seinen Beiträgen immer positiv beeinflußt.
Die 80m2 Wohnung im ersten Obergeschoß eines Gründerzeit-Hauses im 7. Wiener Gemeindebezirk war in ihrer ursprünglichen Form durch Dunkelheit und Enge gekennzeichnet. Durch verschiedene Maßnahmen, die vom Ersetzen matter Gläser durch transparente bis zum Herausnehmen ganzer Wände reichen, werden Ausblicke und Durchblicke geschaffen, um ursprünglich voneinander separierte Räume in ein Gefüge zu verwandeln, in dem die einzelnen Teile zueinander und das Ganze mit dem Außenraum in Beziehung stehen.
Mittels Wanddurchbrüchen, bzw. dem gänzlichen Weglassen von Zwischenwänden werden die "zellenartigen" Räume geöffnet. Es entstehen so ineinander übergehende Raumfolgen, die eine Änderung des Maßstabs der Wohnung bewirken. Durch Transparenz entstehen wesentlich weitere Blickachsen, es kommt mehr Tageslicht in die Wohnung.
Ein weiteres Raumcharakter entscheidendes, neues Element ist die Beleuchtung. Kugelförmige Hängeleuchten rhytmisieren und verlängern Achsen, halbkugelförmige Wandlampen (mit einer anderen Lichtqualität,Sparlampen) entsprechen den individuellen Erfordernissen der einzelnen Räume.
Heimo Zobernigs Arbeit besteht aus drei Eingriffen: Eine Glaskugel der industriell gefertigten Hängeleuchten im Wohnzimmer wird gelb beschichtet, der mit Karl Meinhart entworfene, zweiteilige Paravent im Schlafzimmer (er trennt den Schlafbereich vom offenen Bad und der Tür zur Diele mit dem Essplatz) lichtblau lackiert. Über dem Essplatz wird eine mit schwarzer dispersion bemalte Aluminiumplatte abgehängt, durchderen rundes Loch eine Lampe hängt Dadurch werden farbige Punkte in sonst weiße Architektur gesetzt und eine neue Bedeutungsebene geschaffen, ein transzendentes räumliches Dreieck, das quasi die Beziehung zum "Außen" herrstellt. Licht und Helligkeit werden gebündelt, umgelenkt oder in der Negative verstärkt

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