Neue Perspektiven

Wien, Austria
Eine nachhaltige Architektur, die flexibel auf die sich rapide ändernde Arbeitswelt eingehen kann, war uns wichtig.
 
 
Und mit der Holzfassade wird der Wiener Prater weitergebaut.
 
 
Grundriss Erdgeschoss
 
 
Grundriss Regelgeschoss
 
 
Schnitte
 
 
Ansichten
 
 
Architects
Franz&Sue
Year
2018

Prater Glacis
Auf einem 9.500m² großen Areal in der Perspektivenstraße gleich in unmittelbarer Nähe zu Prater, Messe und WU Wien befand sich bisher ein unattraktiver Parkplatz. Dieser wird in Zukunft durch eine neues Hotel vom Architekturbüro Zechner & Zechner, ein Hostel mit servisierten Appartments vom Architekturbüro nonconform und eben ein Bürogebäude von uns bebaut. „Prater Glacis“ nennt sich diese Entwicklung der ehemaligen „no-go“ Area zu einem attraktiven Praterzugang.

Nachhaltige Arbeitswelt
Das Grätzl wandelte sich in den letzten Jahren zu einer hoch attraktiven Wohngegend. Verkehrsberuhigte Sackgassen, grüne Straßenzüge und ein sympathischer Markt bieten alles was eine moderne, perfekt an die Stadt angeschlossene Wohngegend benötigt. Wichtig ist dabei auf eine Mischnutzung mit Arbeitsangeboten im Viertel zu achten. Das Stuwerviertel mit dem Praterglacis ist damit ein Paradebeispiel für nachhaltige Stadtentwicklung.

Für den Bauherren und uns soll das Bürogebäude vor allem zwei Dinge erfüllen: es soll langfristig nachhaltig sein und auf zeitgemässe Arbeitsbedingungen eingehen. Allen voran war uns die flexible Nutzung wichtig, denn Unternehmen entwickeln sich, MitarbeiterInnen gehen und kommen, die Arbeitswelt ist einem extrem schnellen Wandel unterworfen, genauso wie der Immobilienmarkt.

Licht und schöne Blicke
Durch die Fensterbänder in jedem Stockwerk ist nicht nur eine flexible Raumaufteilung möglich, sondern auch eine angenehme, gleichmäßige und natürliche Belichtung. Im Zentrum ist nur das Stiegenhaus mit den Toiletten massiv ausgeführt. So haben künftige Nutzer von sehr kleinen Büroeinheiten bis zu loftartigen Arbeitswelten alle Möglichkeiten in der Hand.

Offenheit, viel natürliche Belichtung, schöne Außenräume und Terrassen waren uns ein Anliegen, um beim Arbeiten diese schöne Umgebung „an den Büroschreibtisch zu holen“.‘

Flexible Büroaufteilung
Die Grundrissform ist eine abgestufte Figur. Die rechtwinklige Abstufung entspricht dem Baukörper mit seinem Versatz zwischen den Geschossen. Die auskragenden Bürogeschoße bieten eine Überdachung der Autostellplätze. Der zentrale Erschließungskern ermöglicht eine Aufteilung von bis zu sechs Büroeinheiten auf 100m².

Das Erdgeschoss ist zur Perspektivstraße großzügig verglast. Auf der einen Seite wird Gastronomie die Straße beleben, auf der anderen Seite ist die zentrale Lobby Treffpunkt im Bürohaus. Im 3. und 7. Obergeschoss befinden sich Terrassen, hier kann man Besprechungen abhalten, frische Luft schnappen oder einfach nur den Vögeln im Prater lauschen.

Client
IG Immobilien Management GmbH
Team
Barbara Hohensinn (PL), Carla Kuhn, Suvi Repo
Statik
dsp Dorr - Schober & Partner ZT GmbH
Bauphysik
dsp Dorr - Schober & Partner ZT GmbH
Gebäudetechnik
Indutherm GesmbH, ETP GmbH
Brandschutzplanung
Kunz GmbH
Kostenmanagement
Baumanagement Forstner GmbH, BM Erich Forstner