Quartier am Lindetal_Rendering
Visualization © DGI Bauwerk + GINA Barcelona Architects
Quartier am Lindetal_Rendering Straßenansicht
Visualization © DGI Bauwerk + GINA Barcelona Architects

Generationsübergreifender Gebäudekomplex

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Location
Neubrandenburg, Germany
Cost
1M - 100M
Stories
1-5 Stories
Bewerbergemeinschaft
GINA Barcelona Architects

Wettbewerb , 1. Preis

Im Stadtteil Neubrandenburg Oststadt, einem Neubaugebiet der 1970er-Jahre plant die Neuwoges [Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH] ein Generationshaus als Begegnungsstätte zwischen Jung und Alt. Auf einer Gesamtfläche von etwa 1,2 ha sind neben mindestens 50 barrierefreien Wohnungen auch eine Kindertagesstätte, ambulante sowie stationäre Pflegeplätze, betreutes Wohnen und Räume für verschiedene lokale Dienstleister vorgesehen. Der Gebäudekomplex ist als Niedrigenergiehaus nach EnEV zu planen und auf den sozialen Wohnungsmarkt ausgerichtet.

Der gemeinsame Entwurf von DGI Bauwerk und GINA Barcelona Architects orientiert sich an den sieben Prinzipien des Universal Design. Die zueinander versetzten Baukörper erhalten größtenteils je drei Geschosse aus vorgefertigten Holzcontainer-Modulen. Am Juri-Gagarin-Ring wird zur straßenräumlichen Betonung zusätzlich ein viertes Geschoss aufgesetzt. Ein einheitliches Konstruktionsraster, das lediglich im Erdgeschoss freier interpretiert wird, vereinfacht die Bauabläufe, lässt eine flexible Umnutzung der Räumlichkeiten offen und führt mithilfe einer gleichbleibenden inneren Erschließungsweise zu einer räumlichen Vertrautheit in allen Bereichen. Die versetzte Anordnung der Baukörper erzeugt ein urbanes Geflecht qualitativ differenzierter Außenräume, die generationsübergreifende Begegnungen ermöglichen. Unterschiedlich angeordnete Loggien in den oberen Geschossen bilden private Außenräume mit Blickbezügen in die gemeinschaftlich genutzten Hofbereiche, in denen Pflanzbeete, ein Physiogarten, Sitzbereiche und ein Boulespielfeld angelegt sind. Kita und Begegnungsstätte teilen sich einen gemeinsamen Innenhof, in dem sich ein Garten der Sinne und eine kleine Bühne für Veranstaltungen befinden.

Das Haustechnik- und Energiekonzept sieht Solarthermie mit Erdwärmespeicher zur Abdeckung von 60-70% des Heizwärmebedarfs sowie ein Photovoltaiksystem zur Abdeckung von 90% des allgemeinen Strombedarfs vor.

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