Wettbewerb Comturey Keller

Insel Mainau, Deutschland
Perspektive Uferpromenade
Visualisierung © ARGE BLU architekten Prof. Remensperger Lohrer Hochrein
Lageplan
Zeichnung © ARGE BLU architekten Prof. Remensperger Lohrer Hochrein
Grundriss
Zeichnung © ARGE BLU architekten Prof. Remensperger Lohrer Hochrein
Restaurant Schnitt Ansicht
Zeichnung © ARGE BLU architekten Prof. Remensperger Lohrer Hochrein
Restaurant Schnitt Ansicht
Zeichnung © ARGE BLU architekten Prof. Remensperger Lohrer Hochrein
Perspektive Restaurant
© ARGE BLU architekten Prof. Remensperger Lohrer Hochrein
Architekten
BLU architekten
Standort
78464 Insel Mainau, Deutschland
Jahr
2011
Bauherrschaft
Mainau GmbH
Team
Jan Blanek, Christine Remensperger, Axel Lohrer, Kyrill Keller, ARGE BLU architekten Prof. Remensperger Lohrer Hochrein

Ausgangspunkt | Ort
Das Konzept geht auf die besondere landschaftliche Grundstruktur des Ortes zurück – Schloss, Felskante, der davor liegende Saumstrand und - darin eingefügt - die bauliche Intarsie des Hafens.

Primäres Ziel ist ein respektvoller Umgang mit der Insel und dem Denkmal; einerseits die historische Bebauung Schloss und Wehrturm sowie den Gehölzbestand zu respektieren, andererseits die neuen Gebäudeteile in den Bestand zu integrieren. Die geschichtliche bauliche Entwicklung der gesamten Schlossanlage mit Nebengebäude steht Pate für das Gesamtkonzept „Comturey-Keller“.

Raumbildung | Architektur und Freiraum
Aus der Begabung des Ortes – Hafen und Hang - werden zwei typologische Grundformen entwickelt: Das „Bootshaus“ und das „Sockelgebäude“.

Während das „Boosthaus“ als klassisches Gebäude mit Satteldach den Hafen bespielt, entwickelt sich das „Sockelgebäude“ entlang des Hangfußes als „perforierte Mauer“. Das Thema Mauer prägt die Gestalt der Insel in unterschiedlichen Bereichen – Schlossmauer, Bastionen aus der Barockzeit. Ein Großteil der Nutzungen ist in der Mauer integriert, sie schieben sich unauffällig in den Hang und zeigen sich dem Besucher in einer eleganten, zurückhaltenden neu ausgebildeten Fassade.

Freiraum
Im Zusammenspiel mit dem historischen Bestand ergeben sich vielseitige Freiraumangebote zur Ab-wicklung der Besucherströme und Orte zum Verweilen mit maritimer Atmosphäre. Der „Empfangs-platz“ bei den Landungsstegen, die „Seepromenade“ am Fuß des Hangs und den gastronomischen Nutzungen zugeordnet, Terrassen am Hafen und an der Seepromenade.

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