Spreeoffice

Berlin, Deutschland
Foto © Klemens Renner
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Fassadendetail
Zeichnung © TCHOBAN VOSS Architekten
Schnitt / Section
Zeichnung © TCHOBAN VOSS Architekten
Schnitt / Section
Zeichnung © TCHOBAN VOSS Architekten
Foto © Klemens Renner
Foto © Klemens Renner
Foto © Klemens Renner
Architekten
TCHOBAN VOSS Architekten
Adresse
Mühlenstraße 40, 10243 Berlin, Deutschland
Jahr
2019
Bauherrschaft
NDC Projektentwicklung GmbH, Berlin
Team
Architekt: Sergei Tchoban TCHOBAN VOSS Architekten, Projektpartner: Philipp Bauer, Projektleiter: Anissa Landgraf (LP 2-4); Dirk Kollendt (LP 5), Mitarbeiter: Hanna Bulanava
Ausbauplanung
WEP – Effinger Partner Architekten BDA, Berlin
Innenarchitektur
Andreas Weber Architektur und Design, München
Tragwerksplanung
Dr.-Ing. Pelle Ingenieurgesellschaft mbH, Berlin
Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär
IGS / Ingenieur-Gruppe TGA Szameitat, Falkensee
Elektro
enuTEC - Energietechnik & Umweltmanagement GmbH, Oranienburg
Brandschutzkonzept
hhpberlin Ingenieure für Brandschutz GmbH, Berlin
Generalunternehmer
BAM Deutschland AG, Standort Berlin
Alu-Fassade
Baginski Metallbau, Berlin
Ausführung Natursteinfassade
Stone Alliance GmbH, Wetzlar
Lieferung Naturstein
TRACO Deutsche Travertin Werke GmbH, Bad Langensalza
Sonnenschutz
Warema Group, Standort Berlin
Fenster
Müller Holzbauarbeiten GmbH, Essen

Das neue siebengeschossige Bürohaus Spreeoffice komplettiert ein Baufeld in dem sich rapide entwickelnden Büro- und Dienstleistungsstandort rund um den Berliner Ostbahnhof im Stadtteil Friedrichshain. Das Grundstück ist Teil des Geländes am historischen Postbahnhof und liegt in direkter Nähe zur East-Side-Gallery, dem längsten noch erhaltenen Teilstück der Berliner Mauer sowie unweit der 2008 eingeweihten Mercedes-Benz-Arena. Zusammen mit einem kurz zuvor fertig gestellten Hotelgebäude bildet das Bürogebäude in Kubatur und Materialität eine gestalterische Einheit.

Wie beim benachbarten Hotel besteht die Natursteinfassade des Bürohauses aus glatten Steinflächen aus geschliffenem, teilweise kanneliertem Kohlplatter Muschelkalk und ist in zwei Bereiche gegliedert: Einen zweigeschossigen Sockelbereich vom Erdgeschoss bis zum ersten Obergeschoss und die Fassade der darüber liegenden Regelgeschosse. Auch nimmt die Bürohausfassade die Fassadenstruktur des Hotels wieder auf, das Grundraster aus einander überlagernden Pilastern und Gesimsen wurde beibehalten. Zeichnet sich die Hotelfassade jedoch aufgrund der gewünschten Privatheit der Hotelzimmer durch einen großen Natursteinanteil bei verhältnismäßig schmalen Fenstern aus, so wurden für das Bürogebäude große, raumhohe Glasflächen angeordnet, die die Fassade transparent öffnen und in den Büros für eine lichtdurchflutete Arbeitsumgebung sorgen sowie straßenseitig einen Panoramablick über die Spree und das Kreuzberger Ufer ermöglichen.

Der Arkadenbereich besteht aus einer zweigeschossigen Aluminium-Glasfassade, die ebenfalls mit der des Hotels identisch ist. Vor der Glasfassade wird die zweigeschossige Kolonnade mit Natursteinpfeilern entlang der Straßenseiten weitergeführt. Diese Kolonnade bildet sich auf der Hofseite in Form von Natursteinpilastern zwischen den Glasfeldern ab. Von der Kolonnade an der Mühlenstraße wird die Empfangslobby erschlossen, bei der ein zweigeschossiger Luftraum für eine großzügige Raumhöhe sorgt.

Das Gebäude ist sowohl für die Nutzung durch einen Gesamtnutzer als auch durch mehrere Einzelnutzer konzipiert. Die Büroflächen bieten durch unterzugslose Decken, weitgehende Stützenfreiheit, ein rationales Fassadenraster von 1,35 m sowie ein anpassungsfähiges Technik-Konzept maximale Flexibilität in der Raumaufteilung. Somit können sowohl klassische Zellen- als auch Großraumbüros realisiert werden.
Im Untergeschoß befindet sich eine Tiefgarage mit 11 PKW-Stellplätzen, 44 Fahrradstellplätzen sowie sieben Doppelladesäulen für E-Fahrzeuge.

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