Institut für Informatik und Mathematik Hochschule

Regensburg, Deutschland
Foto © Werner Huthmacher Photography
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Architekten
Atelier 30
Standort
Regensburg, Deutschland
Jahr
2017
Bauherrschaft
Freistaat Bayern

Die Grundlage für die Erweiterung der Hochschule Regensburg bildet ein Masterplan der die künftige Hochschullandschaft zu einem grünen Campus ausrichtet.

Das Konzept sieht einen markanten Haupteingang vor, der sich zum Campus hin durch eine verglaste Fassade öffnet und die neue Adresse der Bildungseinrichtung formuliert. Hierdurch entsteht im Foyer eine räumliche Vernetzung mit dem Zentralpark und dem, durch die grünen Innenhöfe geprägten, Erdgeschoss. Durch das raumprägende Ensemble zwischen Eingangssituation, Innenhöfen und den Hörsälen der Fakultät entsteht eine spannungsvolle, helle Atmosphäre im gesamten Erdgeschoss, welche eine gute Orientierung und differenzierte Sicht- und Raumbezüge vermittelt. In den beiden Obergeschossen wechselt diese Struktur. Grund hierfür ist eine wesentlich kleinteiligere Grundrissstruktur, in welcher die verschiedenen Institutscluster in einem Dreibund untergebracht sind. Im Zentrum der Grundrisse befinden sich die beiden Erschließungskerne. Diese beherbergen die Treppenhäuser, notwendige Nebenfunktionsräume, sowie die zentralen Schächte für die Versorgung des Institutes. Im Schnittpunkt der beiden Erschließungskerne befinden sich Kommunikationszonen.

Bei der Analyse des Standortes waren die an den grünen Campus angrenzenden Universitätsbauten aus dem Zeitraum zwischen 1965-1978 Inspiration für die Entwicklung des Wettbewerbentwurfes. Trotz des einheitlichen verwendeten Sichtbeton sowie einer Systembauweise, welche dem Gebäudekomplex auf den ersten Blick wie aus einem Guss wirken lässt, gehen die gelungenen Entwürfe der einzelnen Gebäudeteile auf eine ganze Reihe unterschiedlicher Architekten zurück. Diesem Motiv des Bestandes folgend, wurde eine archaische Sichtbetonfassade mit Rauhspundstruktur und präzise eingelassenen horizontalen bronzefarbenen Fensterformaten entwickelt, die in der Analogie des Bestandes die erweiterte räumliche Fassung bildet.

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