ISH 2021 digital - Talks by World-Architects

ISH 2021 digital | Talks by World-Architects – Zum ersten Mal findet die Weltleitmesse für Wasser, Wärme, Klima vom 22. bis 26. März 2021 digital statt. Das Ziel: Aussteller, Besucher, Experten und Journalisten fünf Tage lang zu vernetzen, hochkarätige Inhalte anzubieten und ein umfangreiches Rahmenprogramm zu präsentieren. An insgesamt vier ISH digital Talks by World-Architects treffen sich Architekten, Ingenieure, Planer, Studierende, Industrievertreter und HLS-Interessierte zum interdisziplinären Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch. Namhafte Referenten wie Alexander Brenner, Annelen Schmidt-Vollenbroich & Ana Vollenbroich, Barbara Runggatscher und Markus Pfeil geben wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Branche – Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Die Talks finden täglich vom 23. bis 26. März jeweils von 8:00 - 9:00 Uhr statt. Alle Vorträge werden simultan ins Englische übersetzt. Bei den Architektenkammern AKH, AKBW, AKNW und AKB werden Fortbildungspunkte angefragt.


Dienstag, 23. März 2021 | Talk 08:00 - 09:00 Uhr

Portrait
Alexander Brenner

Alexander Brenner «Ein ganzheitlicher Ansatz»

„Da wir bei allen unseren Projekten jeweils die Gesamtleistung übernehmen, also die Hochbauarchitektur, die Innenraumgestaltung, die technische Integration und die Planung aller eingebauten Möbel, haben wir die Möglichkeit, unsere Auffassung von Nachhaltigkeit in allen Ebenen umzusetzen. Wir planen zeitgemäss und streben dabei nach Zeitlosigkeit, da ich glaube, daß das lange Verbleiben von Gestalt, Konstruktion, Materialien und Produkten die nachhaltigste Art des Wirtschaftens ist.“ Alexander Brenner, Dipl.-Ing. Freier Architekt BDA

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Ein ganzheitlicher Ansatz

Anhand von aktuellen Projekten, auch seines eigenen „Brenner Research-Hauses“, erläutert Alexander Brenner seine ganzheitliche Art des Planens und Bauens und erklärt, warum Dauerhaftigkeit, Sinnfälligkeit, Natürlichkeit und die technische Güte für ihn die wichtigsten Kriterien bei der Ausführung seiner Wohnhäuser sind.

Alexander Brenner

Alexander Brenner studierte bis 1987 an der Universität Stuttgart und diplomierte mit Auszeichnung in den Fachbereichen Architektur und Städtebau. 1990 gründete er sein eigenes Atelier in Stuttgart und war daneben auch über 20 Jahre an verschiedenen Hochschulen als Dozent für Gestaltung, Entwerfen und Städtebau tätig.
Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt bei Villen und Wohnhäusern, Kunstgalerien und privaten Kunstsammlungen. Die Arbeiten Alexander Brenners genießen seit Langem höchste internationale Anerkennung und wurden weltweit zahlreich in Fachzeitschriften und Büchern publiziert.
Die Gemeinsamkeit bei allen Projekten ist eine integrierte Planung, die sowohl die Planung des Hochbaus, als auch die räumliche Gestaltung, die Möbel-, die Licht- und alle sonstigen Fachplanungen in einer Hand vereint. So ist es möglich, alle Belange des Raumes zu berücksichtigen, damit ein ganzheitliches Gefüge entstehen kann, das bis ins kleinste Detail durchmodelliert ist.
Für seine Bauten erhielt Brenner zahlreiche Preise, auch das Goethe Institut Deutschland zählt Alexander Brenner zu den 10 besten Architekten Deutschlands. Vor allem im Zusammenhang mit dem Erscheinen der Monographien über die Arbeit Alexander Brenners fanden Ausstellungen in Berlin, München, Hamburg und Stuttgart statt. Als logische Konsequenz seiner Projekte mit zahllosen, eigens dafür entwickelten Einzelstücken, widmet er sich nun auch mehr und mehr dem Produktdesign für verschiedene Firmen.

Fineway House, Reutlingen Ansicht von der Zugangsseite
Fineway House in Reutlingen (Photo © Zooey Braun)
Brenner Research House PR39, Stuttgart Ansicht von der Strasse
Brenner Research House PR39 in Stuttgart (Photo © Zooey Braun)
Bad im Brenner Research House PR39, Stuttgart
Bad im Brenner Research House PR39, Stuttgart (Photo © Zooey Braun)
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Mittwoch, 24. März 2021 | Talk 08:00 - 09:00 Uhr

Portrait
Ana Vollenbroich & Annelen Schmidt-Vollenbroich

Annelen Schmidt-Vollenbroich & Ana Vollenbroich «Das Bad in der Wohnkultur»

„Anhand gebauter Beispiele wird die Evolution des Bades in der Wohnkultur nacherzählt. Dabei werden insbesondere Nidus-Projekte, gleichermaßen Sanierungs- wie Denkmalprojekte vorgestellt. Es wird erläutert wie bei der Badgestaltung auf die Historie des Hauses Bezug genommen und daraus zeitgenössische Bäder entwickelt werden. Im Vordergrund stehen dabei Fragen wie: welche Gestaltungsmerkmale prägen die jeweilige Architektur der Zeit, wie funktioniert ein neues Konzept und mit welchen Materialien und Produkten wird gearbeitet.“ Annelen Schmidt-Vollenbroich & Ana Vollenbroich

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Ana Vollenbroich und Annelen Schmidt-Vollenbroich

Ana Vollenbroich und Annelen Schmidt-Vollenbroich lernten sich 2016 während des Immobilienwirtschaftsstudiums in Frankfurt kennen und teilten sofort die gemeinsame Leidenschaft für die Architektur und das Interesse an Bestandsimmobilien. Schnell war klar, dass sie zusammenarbeiten möchten und gründeten Nidus. Ana studierte Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin, Annelen studierte Architektur an der ETH Zürich und am KIT Karlsruhe. Im Rahmen von Lehrtätigkeiten an den Architekturfakultät der Universität Siegen beschäftigen sie sich mit Architekturgeschichte, der Transformation von (Wohn-)Typologien und den einflussnehmenden gesellschaftlichen, politischen, technischen und wirtschaftlichen Parametern.

Stadthaus Kaiserswerth vorher
Stadthaus Kaiserswerth vorher (Photo © Nidus)
Stadthaus Kaiserswerth
Stadthaus in Kaiserswerth (Photo © Annika Feuss)
Stadthaus Kaiserswerth
Bad im Stadtpalais am Kaiserteich in Herrenbad (Photo © Annika Feuss)
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Donnerstag, 25. März 2021 | Talk 08:00 - 09:00 Uhr

Portrait
Barbara Runggatscher

Barbara Runggatscher «Behind the scenes»

„Das Ziel für uns Interior Designer ist es, dass sich die Menschen in den von uns gestalteten Räumen wohlfühlen. Dabei machen das ideale Zusammenspiel von Technik, Funktion und Design den Wohlfühlcharakter eines Raumes aus. Die technischen Notwendigkeiten so dezent wie möglich zu integrieren und zu verstecken stellt uns dabei oft vor große Herausforderungen.“ Barbara Runggatscher, Senior Interior Designer, Leiterin Interior Design

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Behind the scenes

Barbara Runggatscher, Leiterin des Interior Designs von noa* network of architecture mit Sitz in Bozen und Berlin, stellt drei realisierte Hotelprojekte vor, die geografisch nicht weit voneinander entfernt liegen, aber ganz unterschiedliche Anforderungen nicht nur an das Design, sondern auch an die Klima-und Gebäudetechnik haben.

Barbara Runggatscher

Barbara Runggatscher (geb.1987) hat an der Technischen Hochschule Rosenheim Innenarchitektur studiert. Anschließend übte sie den Beruf als Innenarchitektin in verschiedenen Büros aus und arbeitete schwerpunktmäßig im Büro- und Hotelbausektor. Seit 2015 ist sie Head of Interior Design bei noa* network of architecture.

Zallinger
Parc Hotel Florian, gelegen an den Ausläufern des Ortes Seis am Schlern (Photo © Alex Filz)
Zallinger
Zallinger Hütte auf der Seiser Alm (Photo © Alex Filz)
Cavallino Bianco
Cavallino Bianco (Photo © Alex Filz)
Apfelhotel
Apfelhotel (Photo © Alex Filz)
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Freitag, 26. März 2021 | Talk 08:00 - 09:00 Uhr

Portrait
Markus Pfeil

Markus Pfeil «Energiekonzepte – hightech – lowtech»

  • Pfeil & Koch ingenieurgesellschaft, Stuttgart, Köln | www.pk-i.de

„Klimaschutz ist das Thema unserer Zeit! Wie gelingt uns dieser im Bausektor, wo doch jedes Bauvorhaben individuell ist, der Flächenbedarf zusehends wächst und die anspruchsvollen Gebäudenutzer nicht allein in den sich häufenden Hitzesommern thermische Behaglichkeit verspüren wollen?“ Prof. Dipl.-Ing. Markus Pfeil

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Energiekonzepte – hightech – lowtech

Markus Pfeil zeigt anhand realisierter Projekte seines Ingenieurbüros auf, wie ganzheitliche Energiekonzepte entstehen. Die Bandbreite reicht vom suffizienten Lowtech-Rathaus bis zum hochverglasten Hightech-Headquarter. Die unterschiedlichen Konzeptansätze werden vorgestellt und mit den Zuhörer*innen diskutiert.

Markus Pfeil

Markus Pfeil beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit dem Thema der innovativen Energiekonzeption für Gebäude. 1997 gründeten er und sein Partner Holger Koch das Ingenieurbüro PKi.
Nach seinem Maschinenbau-Studium in München und Bochum begann seine Laufbahn zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Stuttgart. Von 2001 bis 2008 unterrichtete er als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Technik in Stuttgart das Gebiet Nachhaltigkeit und Ökologisches Bauen. Von 2004 bis 2007 war er an der Hochschule Biberach im Studiengang Architektur für das Fach Gebäudeklimatik tätig. Seit 2009 ist Markus Pfeil Sachverständiger für EnEV, seit 2010 DGNB-Auditor. 2011 erhielt er an der FH Münster im Fachbereich Architektur die Professur „Ganzheitliche Technische Gebäudeausrüstung“ an der MSA | Münster School of Architecture. Neben der Lehrtätigkeit als Professor liegt sein beruflicher Schwerpunkt bei der Pfeil & Koch ingenieurgesellschaft (PKi). Das knapp 30-köpfige Team ist spezialisiert auf die Entwicklung und Umsetzung ganzheitlicher Energiekonzepte für innovative Bauprojekte. Im Fokus steht der ganzheitliche Ansatz von Bauphysik und technischer Ausrüstung in Verbindung mit dem Einsatz erneuerbarer Energien wie Sonnenenergie, Erdwärme und Biomasse. Die Standorte des Unternehmens sind Stuttgart und Köln.

Headquarter mit Hightech-Energiekkonzept
Headquarter mit Hightech-Energiekkonzept (Photo © Festo SE & Co. KG)
Hanfdämmung für ein Lowtech-Energiekonzept
Hanfdämmung für ein Lowtech-Energiekonzept (Photo © PKi, Pfeil & Koch ingenieurgesellschaft GmbH & Co. KG)
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