Skijump Schushinsk Astana

Schushinsk, Kazakhstan
Visualització © LAAC
Fotografia © LAAC
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Architects
LAAC
Localització
020000 Schushinsk, Kazakhstan
Any
2015
Preu
Ocult
Pisos
Ocult
Auftraggeber

Mabetex Group, Lugano, CH

Status
in Bau

Architektur
Entwurf: Kathrin Aste, Frank Ludin, Alexander Mühlauer
Ausführung: Kathrin Aste, Frank Ludin, Peter Griebel

Projektpartner
Aste | Weissteiner, Innsbruck

Die Sprungschanze in Kasachstan besteht aus einem Turm und zwei Schanzen, was eine absolute Neuheit bedeutet. Die neue Schanze ist eine skulptural klare, sich selbstverständlich generierende Form aus den zwei Kurven der Anlaufspuren.

Schanzenturm – Die Flanken des V – förmigen nach oben hin breiter werdenden Turms, verziehen sich in einer Torsionsbewegung in die Höhe. Die mehrfach gekrümmten Flanken sind perforiert durch Ausschnitte / Fenster, welche sich aus den Leitkurven der Geometrie der Fläche ergeben. An der Westseite zum Sportzentrum hin weist der Turm eine konvexe Krümmung auf, an der Ostseite eine konkave. Die feingliedrig unterspannten Stahlkonstruktionen der Anlaufspuren sitzen wie Maschinenteile auf dem Stahlbetonturm und machen den Entwurf zu einem in sich differenzierten Gebäude.

Sprungrichterturm – Der Sprungrichterturm sitzt am nordwestlichen Rand der Arena. Die Tribünen führen direkt in das Gebäude und bilden dort als Rückwand der Erschließung einen vertikalen Abschluss. Die Stirnfläche nimmt die Idee bzw. die Geometrie der mehrfach gekrümmten, perforierten Fläche des Schanzenturms auf. Sie wird nur von den Kabinen der Sprungrichter durchdrungen. Die Erschließung liegt als Gitterrostkonstruktion in einem überdachten, aber teils offenen Außenraum.

Arena – Aus Landschaftgestaltungs- und Naturschutzgründen entscheidet sich der Entwurf für einen Aushub und gegen künstliche Aufschüttungen zum Massenausgleich. Der künstliche Krater verändert den Charakter der Landschaft wesentlich einfühlsamer als ein künstlicher Hang. Die harmonischen Linien der Schanze fließen als Landschaft in die Anlage der Arena, welche durch die ganz bewusst platzierten Bauteile der Tribünen und Stufen gestaltet und strukturiert wird. Die Tribünen sind für eine Anzahl von 21.860 Zuschauer konzipiert, die topographische Gestaltung der Arena ermöglicht es jedoch mittels Naturtribünen die Publikumszahl deutlich zu erhöhen. Die Querschnitte der Tribüne werden parabelartig nach oben steiler, wodurch der erwünschte Effekt des „Hexenkessels“ unterstützt wird.

Lage der Anlage – Die Lage der Skisprunganlage wird bestimmt durch die Hauptwindrichtung, die topographischen Notwendigkeiten im Bereich der Schanzentische und der Situierung des angrenzenden Sportzentrums. Die fließenden harmonischen Linien bilden die Basis des architektonischen Entwurfs, sie sind der Leitgedanke der Planung, sowie permanente Motivation der Umsetzung.

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