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Behmen II Süd, Wohn- und Geschäftshaus
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(Foto: Atelier Fontana, Basel)
Ansicht vom Bahnhof
(Foto: Atelier Fontana, Basel)
Ansicht von Westen
(Foto: Atelier Fontana, Basel)
Laubengang Wohnungen
Wohnung
Situation
Querschnitt
Längsschnitt
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Architect
Baader Architekten AG BSA SIA Project
Behmen II Süd, Wohn- und Geschäftshaus
Aarau / Switzerland, 2003 Description
Das Gesamtprojekt Behmen II in Aarau hat eine 15-jährige Planungszeit hinter sich. Im Jahre 1988 haben sich die SBB, die Industriellen Werke Aarau und die Schäfer AG als Grundeigentümer des Areals Behmen II zusammengeschlossen und einen Architekturwettbewerb durchgeführt. Das erstprämierte Projekt "Roque" war die Basis für die Weiterbearbeitung zu einem bewilligungsfähigen Vorprojekt anfangs der Neunzigerjahre. Der dann folgende Konjunktur- einbruch verzögerte die Realisierung der Hochbauten um fast zehn Jahre. Nur die Basis der Hochbauten, die zwei Stadttunnels der SBB mit den mächtigen Portalbauten und den Perronzugängen - Teile der Wettbewerbsaufgabe - sind 1992-1995 realisiert worden. Im Jahre 1999 wurde die Planung mit neuen Bauherrschaften und anderen Nutzungsabsichten auf der Basis des 1991 bewilligten Vorprojektes wieder aufgenommen. Realisiert ist heute ein Bürobau für die Kantonale Verwaltung. Die ursprünglich als Shedhallen geplanten Flügelbauten wurden für Büronutzung als zweigeschossige Flachbauten mit Lichthöfen umgeplant. Die zwei obersten Geschosse enthalten 10 Laubengangwohnungen. Das Wohn- und Geschäftshaus "Behmen II Süd" zeichnet sich durch eine besondere gestalterische Lösung aus. Ein schlanker, ca 12m tiefer und 90m langer, 6-geschossiger Baukörper wird beidseitig flankiert von zweigeschossigen Flügelbauten. Der mittlere, hohe Baukörper ist zwischen den beiden Tunnelbauten auf dem gewachsenen Fels abgestellt, die niederen Bauten überspannen, unabhängig von diesen fundiert, die beiden Tunnelröhren. Deren Portalbauwerke sind markant ausformuliert. Sie prägen die architektonische Erscheinung der Überbauung gegen den Bahnhof. Mit seiner zentralen Lage und den direkten Zugängen zu den Perrons ist das Gebäude aus der Stadt und der Region gleichermassen optimal erschlossen. |